Gewässerschutz: Ministerin Conrad: Rheinauen als wertvolle Lebensräume erhalten und entwickeln
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Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfa
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Recht und Gesetz | 2007-02-26 13:10:01

Gewässerschutz: Ministerin Conrad: Rheinauen als wertvolle Lebensräume erhalten und entwickeln

Gewässerschutz: Ministerin Conrad: Rheinauen als wertvolle Lebensräume erhalten und entwickeln


Mainz (pressrelations) - Gewässerschutz: Ministerin Conrad: Rheinauen als wertvolle Lebensräume erhalten und entwickeln Auf einer internationalen Tagung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) haben sich Teilnehmer aus ganz Europa in Mainz mit dem Thema beschäftigt, wie der Rhein als meist befahrene Binnenwasserstraße Europas als lebendiger Fluss erhalten werden kann. Neben Fachleuten aus dem In- und Ausland haben sich Umweltministerin Margit Conrad, NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Leiter des NABU-Projektes 'Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln', Klaus Markgraf-Maué von der NABU-Naturschutzstation in Kranenburg, Hubert Weinzierl, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie Astrid Klug, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium in ihren Beiträgen mit dem Thema auseinandergesetzt. Umweltministerin Conrad forderte, die Schönheit des Rheins, seiner Auen und ihre spektakuläre Kulisse müsse wieder erlebbar gemacht werden. 'Die Rheinauen sind wertvolle Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere und erfüllen eine wichtige Ausgleichsfunktion bei Hochwasser. Gleichzeitig werden sie aber auch vom Menschen genutzt zur Naherholung und Freizeit sowie für Land- und Forstwirtschaft.' Das NABU-Projekt 'Lebendiger Rhein-Fluss der tausend Inseln' ist das größte Förderprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Bereich Naturschutz. Die umfangreiche Umgestaltung des Rheinufers bei Ingelheim ist Teil des Modellprojekts. In Zusammenarbeit mit der Bundes-Wasserstraßenverwaltung realisierte der NABU 15 Modellmaßnahmen zur Uferrevitalisierung. Im Projekt in 'Ingelheim-Nord' stellten der NABU mit dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium den ursprünglichen Zustand her; das Land finanzierte die Planungs- und Baukosten bisher in Höhe von rund 110.000 Euro. Das Gesamtprojekt begann im Mai 2003 und wurde bis Oktober 2007 verlängert. Die Ministerin dankte für die gelungene enge Kooperation mit dem Naturschutzverband NABU. 'Ich unterstütze die Aktivitäten des NABU im Modellprojekt ‚Lebendiger Rhein - Fluss der tausend InselnÂ’ ausdrücklich, ' so Conrad. 'Das Projekt hat gezeigt, dass noch eine ganze Reihe an Projekten, Maßnahmen und Ideen für die Zukunft existieren.' Ministerin Conrad hob insbesondere die intensive Kommunikation und Abstimmung zwischen den Akteuren hervor, um die vielfältigen Nutzungen der Auenlandschaft unter einen Hut zu bringen sowie alle Betroffenen und Interessengruppen einzubinden. Damit stimmt das Projekt des NABU mit dem Grundgedanken des Modellprojekts des Umweltministeriums 'Eine Region im Gespräch' überein, mit dem die Grundlagen für eine naturnahe Gestaltung der Rheinniederung zwischen Mainz und Bingen unter Einbindung von Hochwasserschutzmaßnahmen geschaffen wurden. Eine Übersichtskarte mit der Lage der Modellprojekte sowie kurze Beschreibungen der Projekte auf rheinland-pfälzischem Gebiet sind im Internet unter der Adresse www.lebendiger-rhein.de zu finden. Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
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