Familienfreundlichkeit in Kommunen stärken
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Recht und Gesetz | 2007-02-26 16:10:02

Familienfreundlichkeit in Kommunen stärken

Familienfreundlichkeit in Kommunen stärken


Berlin (pressrelations) - Familienfreundlichkeit in Kommunen stärken Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. stellen in Berlin das Praxishandbuch 'Kommunale Familienpolitik' vor. Familienleben findet vor Ort statt. Entscheidend für die Lebensqualität von Familien sind die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen, die sie vor Ort antreffen. Das Handbuch richtet sich an alle Akteure des kommunalen Raums, die mit Familie in Berührung kommen: kommunalpolitische Entscheidungsträger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen, der sozialen Arbeit, der Verbände, Kirchen und Unternehmen. 'Mit dem Praxishandbuch sollen Kommunen zu mehr familienfreundlichen Aktivitäten motiviert werden. Neben Hintergrundinformationen und zahlreichen guten Beispielen kommunaler Familienpolitik gibt es auch wertvolle Adressen, Ansprechpartner und Links', sagt Wilhelm Schmidt, Vorsitzender des Deutschen Vereins anlässlich der Buchvorstellung in Berlin. 'Eine kinder- und familienfreundliche Politik kann so auf lokaler oder regionaler Ebene konkret vorangebracht werden und erhebliche Wettbewerbsvorteile einbringen', so Wilhelm Schmidt. Das Handbuch präsentiert verschiedene gute Beispiele, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen, verschiedene Familienformen und Generationen in einer Kommune zusammengeführt werden können oder welche vielseitigen Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien existieren. So unterstützt der Arbeitskreis Neue Erziehunge.V.(ANE) aus Berlin mit seinem Projekt 'BEN-das BundesweiteElternNetz' unter www.ben-elternnetz.de Eltern interaktiv und mehrsprachig bei allen Fragen rund um den Erziehungsalltag. Der Gewinn für Kommunen ist groß: sie erreichen ihre Zielgruppe optimal, indem sie ein leicht zugängliches, vertrauliches und freiwilliges Angebot schalten und unterschiedliche Akteure miteinander vernetzen. 'Der kommunalen Familienpolitik kommt eine Schlüsselrolle zu', sagt der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Gerd Hoofe. Sie steht vermehrt im Brennglas der lokalen Politik und entscheidet über eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung. 'Familienfreundliche Rahmenbedingungen werden maßgeblich vor Ort entwickelt, fundiert und entschieden. Der Leitfaden 'Kommunale Familienpolitik' ist eine gute Arbeitshilfe und bietet wichtige Orientierungspunkte mit fachlichen Argumentationshilfen und praxisnahen Anregungen für alle, die sich auf lokaler oder regionaler Ebene mit Zukunft und Familie befassen.' Weiterführende Informationen sowie eine Zusammenfassung des Handbuches 'Kommunale Familienpolitik' unter www.deutscher-verein.de . Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der Kommunen und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a.der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation. Kontakt:
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Referentin der Geschäftsführung
Diana Pech
Michaelkirchstr. 17/18, 10179 Berlin
Telefon: 030 / 629 80 -614
Telefax: 030 / 629 80 -9614
E-Mail: presse@deutscher-verein.de
Internet: www.deutscher-verein.de  
 
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